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    Würzburger Digitalisierungstag

    | B. Neumann Residenzgaststätten Würzburg

    Zwei Marken, eine Mission: Indirekte Bedarfe perfekt bereitstellen

    Wie wird die neue digitale Welt den Einkauf und das Supply-Chain-Management verändern? Auf dem 1. Würzburger Digitalisierungstag am 16. Oktober 2018 beschäftigten sich namhafte Experten mit der Beantwortung dieser Fragen. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky, Universität Würzburg und Centrum für Supply Management GmbH, diskutierten mehr als 50 Teilnehmer über zukunftsorientierte Themen. Mercateo stellte dabei digitale Lösungen für den Einkauf vor.

    Die Digitalisierung stellt den Einkauf vor neue Herausforderungen

    Wie Unternehmen mit Mercateo ihren Einkauf digital gestalten und deutlich Prozesskosten reduzieren können, präsentierten Senior-Key-Account-Managerin Heike Kleine und Projektmanagerin Stefanie Damm. Mercateo bietet Unternehmen verschiedene Möglichkeiten zur digitalen Einkaufsoptimierung, beispielsweise als elektronischen Shop mit über 24 Millionen Artikeln und einem Kreditor. Das hilft, das Maverick Buying – das Beschaffen an der Einkaufsabteilung vorbei – deutlich zu verringern. Außerdem lässt sich die Anzahl der Lieferanten für Kleinstbestellungen reduzieren, was den Aufwand in der Buchhaltung deutlich minimiert. Auswertungsmöglichkeiten schaffen zusätzliche Transparenz.

    Mercateo kann weiterhin als Einkaufssystem mit Nutzerverwaltung, Freigabeprozess und Kontierungsmöglichkeiten genutzt werden. Langjährige Lieferanten lassen sich ebenfalls auf der Plattform integrieren und über ein Kataloghosting administrieren. Setzen Unternehmen ein Warenwirtschaftssystem ein, können über eine Schnittstelle die Stammdaten und Bestellungen direkt ins System ins ERP-System übertragen werden. Ein Kataloghosting vorverhandelter Lieferanten, eine Sichtenverwaltung sowie ein Warengruppen-Mapping bieten weitere Vorteile.

    Foto Würzburger Digitalisierungstag

    Reine Marktplatz-Modelle stoßen an Grenzen

    Doch reine Marktplatz-Modelle stoßen an Grenzen, wenn es um die Kunden-Anbieter-Beziehungen geht, weiß Heike Kleine. „Die Herausforderungen im Einkauf sind entscheidend gewachsen. Wir glauben daran, dass die Lieferantenvielfalt eher zunehmen als abnehmen wird und persönliche Beziehungen immer wichtiger werden. Aus diesem Grund haben wir mit Mercateo Unite eine neutrale Plattform geschaffen, auf der sich die Unternehmen digital und einfach vernetzen können.“ Neben einer 1:1-Beziehung können individuelle Preise und Services vereinbart werden. Darüber hinaus lassen sich Kataloge vorintegrierter Lieferanten freischalten. „Mit SAP Ariba hat bereits eine Branchengröße das Potenzial von Mercateo Unite entdeckt und wickelt in Europa über die Plattform den Spot-Buy-Prozess ab“, erläutert Stefanie Damm. „Weitere E-Procurement-Partner sind bereits in der Anbindung. Welche das sind, präsentieren wir auf dem 53. BME-Symposium in Berlin.“

    „Facettenreiche Veränderungen bei Geschäftsmodellen“

    Prof. Dr. Holger Müller, Professur Supply-Chain-Management, HTWK Leipzig, schätzt den 1. Würzburger Digitalisierungstag als Veranstalter so ein: „Es ist unheimlich spannend, wie schnell sich neue, vielleicht auch als disruptiv zu bezeichnende Ansätze im Einkaufsbereich in den letzten zwei bis drei Jahren entwickelt haben. Beim Würzburger Digitalisierungstag konnte man sehen, wie facettenreich die Veränderungen sind – ob es die Plattform-Revolution mit neuen Geschäftsmodellen ist, die jetzt auch im B2B-Bereich zum Tragen kommen, Big Data Analytics oder Social-Media-Monitoring-Anwendungen, die ungeahnte Transparenz in Lieferketten bzw. über Lieferanten ermöglichen, oder KI-Algorithmen, die den strategischen Einkauf auf breiter Basis unterstützen können. Auch wenn manches, wie die Blockchain, sicher noch einige Zeit benötigt, um in die breite Anwendung zu kommen, waren sich die Teilnehmer, mit denen ich diskutieren konnte, einig, dass man diese Entwicklungen aktiv begleiten sollte oder sogar muss, da sie das Potenzial haben, die Einkaufswelt massiv zu verändern.“

    Fotos: Veranstalter