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    Mercateo Round Table bei den BME-eLösungstagen

    BME-eLösungstage 2019: Ist unser Wirtschaftsraum noch zu retten?

    Im B2C schlucken europäische Plattformanbieter den Staub amerikanischer und asiatischer Netzwerkriesen, die sie längst überholt und den Wertstrom aus Europa abgeleitet haben. Im B2B droht ein ähnliches Szenario, wenn deutsche Unternehmen nicht endlich die „German Angst“ überwinden und sich an hiesige Plattformen anbinden. Auf den 10. BME-eLösungstagen diskutierten Experten in der Mercateo Network Lounge zur Frage „Ist unser Wirtschaftsraum noch zu retten?“.

    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen

    Plattformökonomie endlich in Bewegung bringen

    Der Schlüssel zum Erfolg liegt laut den Teilnehmern in wertschöpfender Kooperation: Wer Synergien nutzt, sich technisch mit Partner vernetzt oder an bestehende Infrastrukturen anschließt, habe die besten Chance, im Markt zu bestehen. Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software des ITK-Verbandes Bitkom, sagte in der Diskussion: „Es kann zwar sein, dass man das Gefühl hat, europäische Unternehmen seien Nachzügler, aber wir finden unseren Weg“. Damit wir den wirksam einschlagen können, müssten laut Datenschutz-Experte, Regierungsberater und Partner bei Bird&Bird, Dr. Alexander Duisberg, zwei Dinge stimmen, um Plattformeffekte ins Rollen zu bringen: zunächst einmal die „German Angst“ überwinden; „diese Hemmungen haben wir schon vor zehn Jahren beim Thema Outsourcing gesehen, Outsourcing hat deshalb einfach viel länger gedauert hierzulande“, sowie die Verlässlichkeit des Rechtsrahmens. Entscheidend sei aus Nutzersicht zudem, dass man für seine Daten auch was zurückbekomme, so Duisberg. Nur so könnten Netzwerke größeren Mehrwert für Beteiligte bieten.

    Kooperation statt Konkurrenz

    Aktuell befeuert der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) laut Podiumsteilnehmer Volker Schnittler die Kooperation zwischen Unternehmen, indem Informatiker aus Start-Ups mit Mittelständlern zusammengebracht werden und IT-Kompetenz teilen. „Wir wollen die zusammenbringen, um die Digitalisierung stemmen zu können“, erklärte er und bekräftigte damit Dr. Silvius Grobosch, Mitglied des geschäftsführenden Bundesvorstandes des Bundesverbandes Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME), denn der sagte im Mercateo Interview: „Es ist nicht mehr die Kunden-Lieferanten-Beziehung, sondern es ist eine Netzwerk-Beziehung. Das ist etwas Neues. Das erfordert Mut. Aber es führt kein Weg daran vorbei. Aus meiner Sicht gewinnt zukünftig nicht mehr das beste Einzelunternehmen, sondern das beste Netzwerk.“

    Welche Chancen und Stolperfallen die Plattformökonomie für den Einkauf bietet, diskutierten Marc Daun, Head of Indirect Purchasing Europe des Real Alloy Germany, Wolfram E. Lipp, Senior Project Manager bei Roland Berger, Prof. Dr. Stefan Zeisel, Lehrstuhl für strategisches Beschaffungsmanagement an der Hochschule Niederrhein und Christopher Messina, Geschäftsführer, Kloepfel Supply Group. Einen Rückblick dazu finden Sie hier.

    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen
    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen
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    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen
    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen
    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen, Partnerschaft Unite und 2bits
    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen
    Mercateo Unite auf den 10. BME-eLöungstagen
    Foto: Eventteam

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